Willkommen auf meinem Blog über Clonk!


Ihr findet hier Gameplay Videos aus Clonk Rage und Endeavour zum Thema Siedler-Szenarien.

Anfänger und Fortgeschrittene finden hier Anreiz und Idee zu Lösungen einzelner Clonk-Szenarien.
Ich gebe außerdem hilfreiche Tipps, sowie Strategien für einzelne Szenarien, vor.

Feedback in Form von Kommentaren ist ausdrücklich erwünscht :-)
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Sonntag, 8. August 2010

Clonk Rage - Welten - Sandwüste

Die von Schlangen besetzte Sandwüste ist immer trocken und heiß. Da sich tief im Erdreich mehrere Ölfelder befinden, ist das Ziel dieser Welt das gesamte Öl zu fördern und dieses dann in der Basis in Ölfässern zu verkaufen.
Dank einer Verfeinerung meiner Aufnahmetechnik ist es nun möglich, dass ich euch meine Gameplay-Videos ab jetzt in einer 16:9 statt 4:3 Auflösung anbieten kann. So präsentiere ich euch mein erstes Gameplay-Video in 16:9 statt 4:3. Besitzer von 16:9-Bildschirmen können sich nun an der bildschirmfüllenden Darstellung erfreuen, ohne schwarze Videobalken in Kauf nehmen zu müssen. Bei 16:10-Displays dürften die Balken zudem geringer ausfallen, als bei einem Video mit standardmäßiger 4:3 Auflösung.
Eine weitere Neuheit ist auch der Umstieg von Clonk Endeavour auf Clonk Rage.





Tipps die mir beim Spielen aufgefallen sind

#1 Schlangen machen es einem schwer:
Im Gegensatz zur Sandwüste in CE, lassen sich die Schlangen in CR nicht aufheben. Dadurch kann man sie nicht woanders hinzuwerfen oder in der Basis verkaufen. Nervig ist es dann, wenn mehrere Schlangen sich an einer wichtigen Stelle verirren, wie z.B. einer oft besuchten Förderquelle. Im Verlauf des Siedelns haben sich die Schlangen bei mir in einem mit Öl halb gefluteten Tunnel verirrt, wo sie dann später im Öl gestorben sind.
Tipp von Fresserpflänzli: "Grabe Schlangengrube vor deine Siedlung, genügend Tief, das die Schlangen nicht mehr raus springen können. Sind genügend Schlangen drin, kann man sie entweder mit Steinen erschlagen oder mit Lehmbrücken "einsperren"."

#2 Flüssiges Gold bevorzugen:
Anders wie in den Standard-Szenario-Einstellungen bei CE, sind die Einstellungen in CR verschärft worden. So ist das Startkapital derart gering ausgefallen, dass man sich anfangs keinen funktionierenden Fahrstuhl leisten kann. Man ist also darauf angewiesen sich per Hand erstmal durch den tiefen trockenen Wüstensand vorzugraben, bis man endlich die dunklere, feste Erdschicht erreicht, wo man eher Bodenschätze vorfindet. Statt vorrangig Gold oder Feuersteine zu suchen, empfiehlt es sich wenn möglich das Startkapital mit etwas Öl aufzustocken. Ein mit Öl gefülltes Fass bringt nämlich in der Basis mehr Kapital ein, als ein Gold- oder Feuerstein.


#3 Fahrstuhl beschleunigt die Ölförderung:
Hat man einen funktionierenden Fahrstuhl fertig, lässt sich das Öl nun schneller manuell fördern. Dabei kann man weitere Clonks kaufen, die man jeweils mit einem leeren Fass bestückt und als Gruppe dann zusammen zur Förderquelle runter schickt.



#4 Bohrturm mit Fahrstuhl kombinieren:
Ein Forschungslabor ermöglicht es den für dieses Szenario äußerst nützlichen Bohrturm zu erforschen. Ich empfehle einen Bohrturm direkt neben einem Fahrstuhl zu bauen. Oft ist es nämlich so, dass man mit dem Bohrrohr eine Ölquelle nicht vollständig abpumpen kann, weil das Rohr eben oft nicht die tiefste Stelle der Ölquelle erreichen kann. Mit dem Fahrstuhl hingegen kann man direkt zur Quelle graben, wo ein Clonk die Bohrstelle per Hand so erweitern kann, dass die Ölquelle nun vollständig abgesaugt werden kann.

#5 Bohrturm präzise platzieren:
Für weit entfernte Ölquellen empfiehlt es sich weitere Bohrtürme zu bauen. Möchte man vorerst keinen Fahrstuhl in Kombination dazu bauen, dann kann man den Bohrturm günstigerweise so über eine Ölquelle setzen, dass das Förder-Rohr bereits die tiefste Stelle der Quelle erreichen kann und das Öl weitgehend vollständig abgesaugt werden kann.



#6 Ölreste verbrennen:
Ölreste, die weder vom Bohrturm noch von leeren Fässer erfasst werden können, lassen sich mit Feuersteinen entzünden. Ob eine Pumpe hier Abhilfe schaffen kann, habe ich allerdings nicht getestet. Nachdem das restliche Öl also verbrannt ist, wird im System die Gesamtmenge des vorkommenden Öls in dieser Welt entsprechend reduziert. Dadurch ist es möglich das Spielziel, nämlich die Förderung des gesamten Öls, zu erfüllen, obwohl man nicht jeden Tropfen Öl tatsächlich gefördert und in der Basis verkauft hat.

Schlussbemerkungen
Die verschärften Startbedingungen und die Schlangen sowie die Vorgabe das Öl zu fördern als Spielziel, scheinen die einzigen Änderungen dieser Runde zwischen CE und CR zu sein. Die Bohrtürme sind meiner Meinung nach der eigentliche Fun-Faktor dieser Runde, genau wie das U-Boot im Unterwasser-Szenario. Eine Pumpe hätte hier sicherlich auch Spaß bereitet, auch wenn sie aufwändiger im Betrieb, aber vielfältiger im Einsatz wäre.
In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß in der Sandwüste!

Clonk Endeavour - Welten - Sandwüste

Die Sandwüste kommt, verglichen mit den bisherigen Beiträgen, als normales Szenario vor und findet sich daher im Welten- und nicht im Mission-Ordner wieder. Wie jedes normale Szenario, lassen sich also hier die Szenario-Eigenschaften beliebig einstellen. Das Ziel des Öl-Abbaus wäre also beispielsweise ein denkbares Spielziel, was man in den Eigenschaften dieser Map einstellen könnte. Das Gameplay-Video ist kurz und zeigt nur worauf man in dieser Runde zu Beginn achten sollte.



Was in der Sandwüste zu beachten ist

#1 Gefahr durch Schlangen beseitigen:
Zu aller erst sollte man die Gefahr durch die herumschleichenden Schlangen aus der Wüste schaffen. Möglichkeit eins wäre ein Loch für die Schlangen derart zu graben, dass sie dort alleine nicht mehr heraus kommen würden. Möglichkeit zwei sieht vor, dass man Schlange für Schlange per Hand einfängt und sie dann in der Basis gegen Bares eintauscht. Zu Beachten ist dabei, dass man die Schlange nicht zu lange halten kann, da sie einen Clonk durch fiese Bisse Schaden zufügt, was nach mehreren Bissen den Clonk umkommen lässt. Ist man schnell genug, dann lassen sich die Bisse in der Basis wieder heilen.

#2 Hütte und Fahrstuhl besser trennen:
Die Hütte und ein Fahrstuhl sollten nicht zu nah aneinander platziert werden. Der Fahrstuhl sollte außerdem möglichst auf festem Grund gebaut werden. Sobald der Fahrstuhl den instabilen Grund durchdringt, droht die Bambushütte in den Graben zu rutschen. Ggf. sind hier mittels save & load sogar mehrere Anläufe nötig, um heraus zu finden wie fest der Boden unter einem ist. Da die Bambushütte leicht verschiebbar ist, kann man sie nachher wieder zurück schieben, nachdem der Boden sicher geöffnet worden ist. Später ist eine Basis mit festem Fundament finanzierbar, so dass ein solches Haus dank Fundament nicht in den Graben fallen könnte.

#3 Fahrstuhl gezielt setzen:
Der erste Fahrstuhl sollte üblicherweise über kostbare Bodenschätze, wie Gold und Öl, gebaut werden oder zumindest nah dran, da dies Transportwege beim späteren Abbau der Schätze enorm verkürzen kann. Da die Sandwüste aber so tief ist, dass man die Bodenschätze kaum sehen kann, empfiehlt es sich Tunnel zur Erkundung des Erdreichs graben, um eine lohnende Menge an Schätzen zu lokalisieren.
   
#4 Bodenschätze fördern:
Große Goldvorkommen können wie üblich mit Super- oder Tera-Flints gesprengt werden. Das Startkapital sollte hinreichend sein, um sich in der Basis genug Sprengladungen zu besorgen.

#5 Erste Öl-Förderung planen:
Für die beiden Öl-Quellen in einer Konstellation wie dieser, kann man eine einzelne, möglichst ebene Grube schaffen, damit das Öl sich nachher nicht etwa in mehrere kleine Gruben aufteilt. Aus einer einzigen Grube dagegen können leere Fässer effizienter befüllt werden, was eine Förderung beschleunigt. Hat man vorher den Fahrstuhl genau über so eine Öl-Quelle platziert, kann man den Fahrstuhl jetzt mit leeren Fässern in einer Lore ausstatten und so das Öl erstmal nur über die Lore im Fahrstuhl heraus holen, ohne dabei auf Pumpen oder Bohrtürme zurück greifen zu müssen. Wenn man nicht unbedingt im Öl baden möchte, kann man den Fahrstuhl in den Dauerbetrieb schalten, so dass der Fahrstuhl dann automatisch seine Strecke abfährt. Bei den Sprengungen sollte außerdem das Öl nicht aus Versehen mit entzündet werden.

Ich habe bei diesem Szenario leider meine Spielstände verloren und kann das Szenario daher nicht fortsetzen. Die Idee war es die beiden Ölvorkommen zu öffnen. Trotzdem wollte ich euch die bisherigen Fortschritte nicht vorenthalten. Ich plane nun eine Fortsetzung für diese Runde zu machen ;-)